Im Gespräch über die SpVgg Greuther Fürth – ein Interview

Foto: Tim Kramer (Tremark)
Foto: Tremark Fotografie

Am 23. Mai 2021 schaffte die SpVgg Greuther Fürth die Sensation: Durch einen 3:2-Erfolg gegen Fortuna Düsseldorf – nach 1:2-Rückstand und in Unterzahl – schaffte das Kleeblatt den zweiten Aufstieg nach 2012. Doch die Saison, in der die Fürther sowieso als krasser Underdog gelten entwickelte sich mehr und mehr zum Albtraum: Nach einem Unentschieden gegen Arminia Bielefeld holte das Kleeblatt seine nächsten Punkte erst am 15. Spieltag gegen den 1. FC Union Berlin. Im Gespräch mit Michael Fischer, der als Kleeblatt-Reporter der Nürnberger Nachrichten bestens über die Lage am Ronhof informiert ist.

Hallo Michael, wie ist die Stimmung derzeit am Ronhof?

Hallo nach Bochum! Die Stimmung am Ronhof ist derzeit gut, aber nicht überschwänglich. Im heimischen Stadion ist das Kleeblatt inzwischen seit sechs Spielen ungeschlagen, was vor ein paar Monaten sicher niemand erwartet hätte. Andererseits ist der Abstand zum Relegationsplatz trotz des jüngsten Aufschwungs noch immer sehr groß, sodass nach dem 1:1 gegen Köln sogar darüber diskutiert wurde, ob so ein Unentschieden nicht zu wenig sei. Für den Traum vom Klassenerhalt natürlich, andererseits muss man sich immer vor Augen halten, wo das Kleeblatt herkommt. In der Hinrunde dachte mancher ja, Fürth würde mit allerhand Negativrekorden sang- und klanglos absteigen.

Erst am 15. Spieltag holte die SpVgg Greuther Fürth den ersten Saisonsieg, seitdem folgten insgesamt 13 Punkte, drei Punkte mehr als der VfL. Was hat sich seitdem geändert?

Nach dem 1:7 in Leverkusen Anfang Dezember hat Trainer Stefan Leitl taktisch alles einige Meter weiter nach hinten verlagert. Leitl ist ja eigentlich ein Freund des Offensivfußballs, mancher in Fürth hält ihm vor, dass er deshalb zu lange an seiner taktischen Ausrichtung mit hohem Pressing festgehalten hat. Die Umstellung auf ein 4-3-2-1 / 4-3-1-2 mit drei Sechsern vor der Abwehr sorgte für eine neue Stabilität – und gleich im ersten Spiel nach der Umstellung gewann Fürth ein extrem defensiv geführtes Spiel gegen Union mit 1:0. Es war zugleich der erste Heimsieg der Fürther Bundesliga-Geschichte, weil man im ersten Bundesligajahr 2012/2013 ja ohne Erfolg im Ronhof wieder absteigen musste.
Mit dem Sieg gegen Union und einem guten Spiel in Dortmund (trotz Niederlage) wuchs das zuvor arg ramponierte Selbstvertrauen der Mannschaft, man blieb seitdem größtenteils von Verletzungen und Corona verschont und konnte zuletzt fast immer mit der gleichen Startelf spielen. Mit der besiegte man Mainz und Hertha im Ronhof und holte weitere Punkte gegen Augsburg, Stuttgart und Köln – wobei man die beiden Spiele gegen die Abstiegskonkurrenten zuhause wohl hätte gewinnen müssen.

Ähnlich wie der VfL konnte die SpVgg Greuther Fürth den Aufstieg nicht zusammen mit den Fans feiern. Foto: Kasa Fue (Wikimedia Commons)

Trotz der Negativserie von 13 Niederlagen zwischen dem dritten und dem 15. Spieltag kam gefühlt keine Diskussion über Cheftrainer Stefan Leitl.

In den Fanforen und Kommentarspalten wurde natürlich immer wieder diskutiert, das sind ja leider ganz normale Reflexe. Innerhalb des Vereins gab es aber tatsächlich keine Diskussionen. Sport-Geschäftsführer Rachid Azzouzi erklärte immer wieder, dass er die Lage realistisch einschätze und Leitl der beste Trainer für diesen Verein und diese Mannschaft sei. In einem Interview hat Azzouzi sogar mal betont, dass Stefan Leitl herauskäme, wenn er sich einen Trainer backen dürfte. Fürth war ja aufgrund der Abgänge von David Raum (Hoffenheim), Paul Jaeckel (Union), Sebastian Ernst (Hannover) und Anton Stach (Mainz) ohne vier Stammspieler aus dem Aufstiegsjahr in die neue Saison gestartet und musste sich erstmal finden. Die Saison begann schmerzhaft mit dem 1:5 in Stuttgart, wo die Mannschaft extrem überfordert wirkte. Danach verpasste man gegen Bielefeld nur ganz knapp den ersten Heimsieg – und verlor dann einfach jede Woche wieder. Spielerisch aber sah es oft sehr gut aus, auch nach expected Points hätte Fürth deutlich mehr Punkte holen müssen. Kurzum: Man war sich sicher, dass der Umschwung mit Leitl zu schaffen ist – was ja geklappt hat.

Wieso hat es bis jetzt erst mit einem Auswärtspunkt geklappt? Die Auswärtsspiele waren ja teilweise echt gut mit Halbzeitführungen in Leipzig und München.

Den einzigen Punkt hat man in Bielefeld Anfang des Jahres geholt. Da führte das Kleeblatt bereits mit 2:1, bis der Schiedsrichter ein klares Foul der Bielefelder übersah, in dessen Folge der Ausgleich fiel. Es war eine Situation, die ins Bild dieser Saison passte. In Köln führte man in der Hinrunde ebenfalls früh, Dudziak traf innerhalb weniger Sekunden zweimal den Pfosten, zudem wurde Fürth ein klarer Elfmeter verwehrt – am Ende verlor man mit 1:3. Die Frage nach dem Warum, nach der schlechten Auswärtsbilanz, wird natürlich diskutiert, so einfach zu beantworten ist sie aber nicht. Leitl hat auf Nachfrage zuletzt betont, dass man in der Hinrunde ja gegen alle Top-Mannschaften auswärts gespielt habe, aber so einfach ist es natürlich nicht, weil man ja auch in Stuttgart und bei der Hertha beispielsweise verloren hat.

Das Problem war, dass man oft nach Gegentoren auseinandergefallen ist und seine vielen Chancen nicht für mehr Tore genutzt hat. In Leipzig hätte man zur Pause 3:0 führen können, es stand aber nur 1:0 – und als Leipzig immer besser ins Spiel kam, verlor man mit 1:4. Solche Spiele gab es zuhauf. Während die Spielvereinigung zuhause in zwölf Spielen nur 18 Tore kassiert hat, waren es auswärts bislang 44. Auch da ist also ein Problem offensichtlich, das einem das Torverhältnis kaputtgemacht hat.

Die Mannschaft kommt mit guten Ergebnissen aus der Winterpause. Glaubt man am Ronhof an den Klassernerhalt oder präsentieren sich die Spieler bereits für etwaige neue Arbeitgeber?

Der Trainer hat vor ein paar Wochen erzählt, dass seine Spieler träumen dürfen, wenn sie diese Träumerei mit harter Arbeit unterstützen. Die Relegation ist angesichts der Schwäche anderer Teams natürlich noch möglich, dazu bräuchte es jetzt aber schon eine sehr gute Serie mit überraschenden Erfolgen wie zuhause gegen Leipzig, Freiburg oder den BVB. Und natürlich ein paar mehr Auswärtspunkte als bislang.

Es stehen talentierte Spieler in allen Mannschaftsteilen zur Verfügung, über welche Entwicklung freut man sich in Fürth am meisten?

Wenn wir die Mannschaft von hinten nach vorne durchgehen, hat man im Winter mit Andreas Linde aus Molde einen international erfahrenen Torhüter verpflichtet, der für viel Ruhe sorgt, gute Reflexe hat und auch fußballerisch besser ist als Burchert und Funk, die zuvor gespielt haben. In der Innenverteidigung bilden Nick Viergever und der eigentliche Sechser Sebastian Griesbeck seit Wochen ein solides Duo – Griesbeck spielt dort sogar besser als auf seiner eigentlichen Position. Erfreulich ist natürlich auch die Entwicklung von Marco Meyerhöfer als RV, den man einst aus der vierten Liga geholt hat und der einige Zeit gebraucht hat, um auf dem neuen Niveau anzukommen. Im Mittelfeld sticht seit Wochen Max Christiansen als Sechser heraus, der ligaweit die meisten Bälle abfängt und so maßgeblich für die neue Stabilität verantwortlich ist. Im Sturm hat Jamie Leweling, der im eigenen Nachwuchs ausgebildet wurde, schon seit Saisonbeginn massiv Werbung für sich gemacht. Der gerade 21 Jahre alt gewordene U-Nationalspieler ist ein steter Unruheherd und setzt sich mit seiner Physis und Dynamik immer wieder gegen seine Gegenspieler durch – und dürfte im Sommer ein Verkaufskandidat sein. Da er noch einen Vertrag bis 2024 besitzt, könnte das der neue Fürther Rekordtransfer sein.

Hat als einziger Bochumer eine Fürther Vergangenheit: Tom Weilandt. Foto: VfL Bochum 1848

Mit Justin Hoogma stand ein talentierter, spannender Innenverteidiger im Kader. Weshalb hat es nicht gepasst?

Schwierige Personalie. Wie einige Neuzugänge, tat er sich anfangs wohl mit der Intensität im Training schwer, es folgte ein extrem schlechtes Spiel beim 0:3 in Mainz, nach dem sein Trainer ihn erstmal auf die Tribüne setzte. Offenbar hatte ihm seine schwache Leistung mental zugesetzt. Später verletzte er sich im Training am Knie und infizierte sich mit dem Coronavirus, sodass er sportlich nie wirklich in Fürth ankam. Im Winter trennte man sich, weil Hoogma mehr Spielpraxis wollte, die man ihm in Fürth aber nicht zusichern konnte, weil das IV-Duo sehr gut harmoniert und dahinter mit Maxi Bauer ja noch ein Eigengewächs und U-Nationalspieler lauert.

Es laufen neun Verträge aus, darunter zwei Leihspieler. Gibt es da schon Tendenzen welche Spieler den Verein verlassen oder welche evtl. noch verlängert werden?

Bei U20-Kapitän Simon Asta und Timothy Tillman hat Fürth Verlängerungsoptionen, die man auf jeden Fall ziehen wird, Azzouzi würde aber gerne mit beiden langfristig verlängern. Paul Seguin wird den Verein wohl verlassen, er wird in diesem Jahr 27 und dürfte irgendwo einen höher dotierten Vertrag abschließen. Havard Nielsen wird wohl ebenfalls gehen, er ist laut Azzouzi „ein sehr teurer Spieler“ – den man sich in der zweiten Liga wohl  nicht leisten kann oder will. Spannend wird, wie es mit den beiden Torhütern Funk und Burchert weitergeht, die seit 2016 im Verein sind. Es ist gut möglich, dass beide ebenfalls keinen Vertrag mehr bekommen, was durchaus eine Zäsur wäre. Den aus Freiburg geliehenen LV Luca Itter würde man gerne behalten, da hängt es aber noch am Geld und der Perspektive, die er in Freiburg hat. Abdourahmane Barry wurde zudem schon zur Winterpause aussortiert und stand zuletzt nur noch selten im Kader.

Welcher Neuzugang hat bisher am meisten überzeugt und wer konnte die Erwartungen nicht erfüllen?

Am meisten überzeugt hat mit Sicherheit Max Christiansen, auch Sebastian Griesbeck hat die Erwartungen voll erfüllt und wurde kürzlich von Azzouzi für seine Mentalität gelobt. Von einigen Spielern, die sich schwertaten, hat man sich im Winter bereits getrennt. Da sticht natürlich Adrian Fein hervor, der beim FC Bayern als großes Talent galt, beim HSV in jungen Jahren stark aufspielte, in Fürth aber so gar keine Rolle spielte und im Winter nach Dresden weiterverliehen wurde. Auch Nils Seufert konnte die Erwartungen nicht erfüllen und sollte in Sandhausen Spielpraxis sammeln – sitzt dort aber nur auf der Bank.

Wie lässt sich der Spielstil vom Kleeblatt am besten beschreiben?

Stefan Leitl hat ihn mal als „Identität durch Intensität“ bezeichnet. Inzwischen spielt Fürth auch wieder offensiver, man presst hoch, teilweise schon im gegnerischen Strafraum – so, wie man es in der zweiten Liga schon gemacht hatte. Leitls Faible für schönen Offensivfußball, gerne als „Fürther Flachpass“ bezeichnet, kommt mit der neuen Stabilität und dem Selbstvertrauen inzwischen wieder öfter durch, man hat die beiden Achter, die zuvor im 4-3-1-2 auf einer Linie mit dem Sechser waren, wieder nach vorne gezogen und spielte zuletzt öfter im 4-4-2 mit Raute. Der Formation, mit der man in der zweiten Liga so stark war. Trotz des Zentrumsfokus‘ baut man aber immer wieder auch über die Seiten auf, wo vor allem Leweling gesucht wird, der dann mit Tempo in die Tiefe geht oder selbst den Weg in den Strafraum sucht. Zudem hat man dank der fußballerischen Klasse von Torhüter Andreas Linde mit hohen Zuspielen aus der hintersten Kette ein weiteres Mittel zur Hand, auf das ja auch der VfL oder die Arminia dank Riemann und Ortega setzen können.

Auf welchen Spieler sollte man im Spiel achten und warum?

Ganz klar Jamie Leweling. Er hat zwar zuletzt am 19. Spieltag getroffen, ist aber an fast allen Offensivaktionen beteiligt. Für einen 21-Jährigen ist er sehr weit, körperlich extrem präsent und stets gefährlich. In Drucksituationen wie beim Abschluss oder bei Kontern trifft er allerdings oft noch die falsche Entscheidung.

Mit David Raum hat letzten Sommer ein Fürther Eigengewächs die SpVgg Greuther Fürth verlassen. Nun folgt mit Maximilian Bauer der nächste. Wie sehr schmerzt es, für die talentierten Eigengewächse keine Ablöse zu sehen?

Sehr natürlich. Fürth wollte mit beiden langfristig verlängern, die Spieler (oder ihre Berater) wollten das aber nicht. Das ist ja ein genereller Trend im Profifußball, für das Kleeblatt aber ein sehr unguter, weil man ja seit jeher auf Ablösesummen angewiesen ist. Statt Raum hat man deshalb vor der Saison Anton Stach (der ablösefrei kam) für 3,5 Millionen an Mainz verkauft.

Beim Duell mit der SpVgg im März 2016 ging es in der Schlussphase sehr emotional zu. Die Folge: Je ein Platzverweis auf beiden Seiten. Foto: Tim Kramer (Tremark)

Wie bewertest du die Saison des VfL Bochum bis jetzt und denkst du, dass das Pokalaus unter der Woche für euch ein Vorteil sein könnte?

Ich erinnere mich noch gut an das sehr schwache Hinspiel. Dank des Sieges in Fürth kam der VfL in den berühmten Flow, man gewann seine Heimspiele und kam so extrem schnell in der Bundesliga an. Die Heimstärke ist herausragend und ich denke, dass der VfL nicht mehr ernsthaft über den Abstieg wird nachdenken müssen. Das Pokalaus, die 120 Minuten in den Beinen, der späte Tiefschlag, das kann natürlich ein Vorteil sein. Muss es aber nicht. Remember: Fürther Auswärtsschwäche.

Im transfermarkt.de-Forum hat sich eine kleine Freundschaft zwischen beiden Fanlagern entwickelt. Hat man Sympathie für den VfL hier in Fürth?

Es gab früher, zu Zeiten der Ultras Fürth 1998, die sich 2007 aufgelöst haben, bereits Kontakte zwischen Fans beider Seiten. Von einer Freundschaft würde ich nicht sprechen, aber natürlich ist man in Fürth Vereinen wie dem VfL gegenüber wohlwollender eingestellt, weil man eine gemeinsame Vergangenheit in der zweiten Liga hat, weil man es durch gute Arbeit und schönen Fußball und ohne große Investoren in die Bundesliga geschafft hat und zeigt, dass man dort als Aufsteiger sehr gut bestehen kann.

Eine Faninitiative fordert die Rückkehr zur SpVgg Fürth und damit eine Abwehr vom „Greuther“. Was hat es damit auf sich?

Das Thema schwelt seit vielen Jahren, im Grunde schon seit dem Beitritt der Fußballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth zur SpVgg Fürth und der Umbenennung in SpVgg Greuther Fürth. Was viele Fans stört und sicher auch zu der Initiative geführt hat, ist die öffentliche Wahrnehmung als „Greuther Fürth“ oder „die Greuther“. Die Spielvereinigung, die dreimal deutscher Meister wurde, fällt da oft komplett hinten runter und gerät in Vergessenheit. Das Thema komplett auszuleuchten, würde Stunden dauern, weshalb ich auf den Blog der Fan-Initiative verweise.

Die letzten beiden Duelle hat der VfL für sich entschieden, insgesamt war ist die Bilanz mit 9 Siegen für den VfL, 8 Fürther Siegen und 12 Remis relativ ausgeglichen. Was ist dein Tipp fürs Spiel?

Ich tippe, optimistisch, auf ein 2:1 für die Fürther. Irgendwann muss der erste Auswärtssieg ja mal gelingen…

Beim letzten Heimsieg des VfL über das Kleeblatt sang Herbert Grönemeyer „Bochum“ live im Stadion. Diesmal wird Herbert leider nicht im Stadion sein, ein ähnliches Ergebnis wäre trotzdem wichtig im Kampf um den Klassenerhalt.

Autor: Matthias Rauh

Obwohl in Bayern wohnhaft besitze ich eine Dauerkarte beim VfL und versuche, jedes Heimspiel und jedes Auswärtsspiel im Süden vom VfL mitzunehmen. Meine Begeisterung für den VfL entwickelte sich in der Saison 2006/07, endgültig besiegelt wurde sie bei dem eigentlich völlig belanglosen Spiel Karlsruher SC gegen den VfL im Jahr 2008. Während eines Fußballturniers wollten meine Mannschaftskameraden in der Bundesligakonferenz ständig die Zwischenstände von Bayern München und Nürnberg wissen, ich erntete misstrauische Blicke, als ich den Zwischenstand von Bochum wissen wollte. Abstieg, Relegation, Funkel, Neururer... ich bin immer noch dabei und freue mich immer mehr auf Spiele wie Bochum gegen Sandhausen als Bayern gegen Dortmund.

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